25. SSW / 25. Woche schwanger

25. SSW / 25. Woche schwanger

25. SSW / 25. Woche schwanger

Dein Bauch erinnert in er 25. SSW ein wenig an einen Luftballon: Er steht rund nach vorn und der Bauchnabel ist nach außen gedrückt. Deine Beweglichkeit wird ab jetzt mehr und mehr eingeschränkt. Dies liegt auch daran, dass Dein Uterus nicht mehr nur nach oben, sondern auch nach vorn expandiert.

Zu diesem Zeitpunkt hat Dein Uterus die Größe eines Fußballs!

Dein Körper in der 25. SSW

Die Enge im Bauch kann nun zu Beschwerden wie festsitzende Blähungen oder Verstopfung führen und Bauchweh verursachen. Wenn die Schmerzen länger anhalten, solltest Du den Arzt aufsuchen, auch um sicherheitshalber vorzeitige Wehen auszuschließen.

 

Eine weitere Auswirkung des Platzmangels im Bauchraum ist Kurzatmigkeit. Deine Atmung hat sich durch die Schwangerschaft verändert:

Dein Atemvolumen hat bis zu dieser Woche ca. 15% zugenommen.

Bis zum Geburtstermin werden es 40 bis 50% sein.

Durch die Hormone sinkt der Atemwiderstand und die Atemung vertieft sich um 40%.

Bis zur Geburt steigen Dein Sauerstoffverbrauch und Deine CO2 Produktion um 30% an.

Nimm Atemnot ernst! Lege bei körperlichen Aktivitäten Pausen ein, um wieder zu Atem zu kommen. Wenn Du außer Atem bist, wird auch der Sauerstoff fürs Baby knapp.

Dein Baby in der 25. SSW

Bisher war das Wachstum aller Babys in etwa gleich, doch jetzt kann man von Baby zu Baby Unterschiede im Wachstum feststellen. Wichtig ist, dass Dein Baby in seinem Wachstum konstant bleibt.

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Dein Baby hat weiße Haare und noch keine Hautfarbe. Diese werden erst mit der Pigmentierung sichtbar.

Bis zur Geburt muss Dein Baby noch ein ganzes Stück größer werden, darum wächst es nun in Schüben.

Schwerpunkt der Entwicklung ist bei Deinem Baby zurzeit das Gehirn. Die Nervenzellen bilden neue Verknüpfungen und Nervenbahnen. Diese sind z.B. für die Koordination der Muskeln und für die sensorische Wahrnehmung vorgesehen.

Dein Baby ist vom Scheitel bis zum Steiß etwa 23 cm lang, bis zu den Füßen misst es etwa 35 cm. Mit knapp 700 g wiegt es so viel wie dieses Salzfass.

Unser Tip:

Hausgeburt, Geburtshaus, stationäre Klinik-Geburt oder ambulante Klinikgeburt, geplanter Kaiserschnitt – Du hast die Wahl. Es wird jetzt Zeit, sich zu informieren wo und wie Dein Baby geboren werden soll. Die meisten Geburtseinrichtungen bieten monatlich ein bis zwei Informationsabende an.

In diesen Wochen sollte auch Dein Geburtsvorbereitungskurs beginnen. Hier erfährst Du alles über die Geburt und was Dir helfen kann ein schönes Geburtserlebnis zu haben. Frage zum Beispiel nach Akupunktur vor der Geburt. Wenig ist bei der Geburt wirklich planbar. Vieles muss im eigentlichen Sinne des Wortes aus dem Bauch heraus entschieden werden, darum solltest Du Dich mit allen Optionen vertraut machen, auch mit denen, die im Moment vielleicht nicht verlockend wirken.

Bei einem Geburtsvorbereitungskurs kannst Du auch all die Fragen stellen, die Dir rund um Deine Schwangerschaft und Geburt noch auf der Seele liegen. Es ist zudem eine prima Gelegenheit, andere Schwangere kennen zu  lernen. Oft bleiben die Kontakte auch nach der Schwangerschaft bestehen und die Eltern und Babys treffen sich weiterhin.

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