Ist eine Schwangere extremer Hitze oder Kälte ausgesetzt, hat ihr Baby häufig ein geringes Geburtsgewicht, obwohl es voll ausgetragen ist, ergab eine Studie.

Die extremen Temperaturen müssen hierbei im zweiten und dritten Trimester oder während der gesamten Schwangerschaft stattgefunden haben.

War die Schwangere im zweiten oder dritten Trimester extremer Kälte ausgesetzt, war das Risiko ihres Babys ein zu geringes Geburtsgewicht zu haben um 18% bis 20% erhöht.
War sie während der gesamten Schwangerschaft von extremer Kälte betroffen, war das Risiko sogar 257% höher.

Noch massiver wirkt sich offenbar extreme Hitze aus:
Während des 3. Trimesters war das Risiko um 31% erhöht. Bei extremer Hitze während der gesamten Schwangerschaft lag das Risiko eines zu geringen Geburtsgewichts bei 249%.

Babys mit geringem Geburtsgewicht gelten als anfälliger für Infektionen und haben häufiger Entwicklungsprobleme.

Warum sich extreme Temperaturen auf das Geburtsgewicht auswirken, haben die Wissenschaftler noch nicht herausgefunden. Sie haben zwei Vermutungen:

1. Erhöhter oxidativer Stress durch die Temperaturen mit der Folge dass Giftstoffe entstehen.

2. Reduzierter Blutfluss zur Plazenta durch die hohen Temperaturen, was zu reduzierter Versorgung des Fötus mit Sauerstoff und Nährstoffen führt.

Fazit: Wir der Sommer besonders heiß oder der Winter ungewöhnlich kalt, den Temperaturen entsprechend kleiden und extreme Temperaturen weitmöglichst meiden (besser kein Urlaub in den Tropen). Außerdem: Auf Saunagänge verzichten.

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