19. SSW / 19. Woche schwanger

19. SSW / 19. Woche schwanger

Hast Du in der 19. SSW erste Rückenschmerzen zu beklagen? Deine Körperstatik hat sich verändert und Dein Baby, die Plazenta, Fruchtwasser, … wiegen zunehmend mehr. Oft wird Ausruhen und Liegen empfohlenen, jedoch hilft genau das Gegenteil: Bewegung.

https://youtu.be/hIYWtXMnXL0

Dein Körper in der 19. SSW

Nasenbluten – das jetzt auch noch! Durch den erhöhten Druck in den Gefäßen kann es immer mal wieder vorkommen dass kleinere Adern in der Nase platzen und zu Nasenbluten führen. Gehe dann wie folgt vor:

  • Schlucke das Blut nicht hinunter sondern lege den Kopf nach vorn.
  • Drücke mit einem oder zwei Fingern für mehrere Minuten die betroffene Nasenseite gegen die Nasenscheidewand (= Septum)
  • Nimm einen Beutel mit Eiswürfeln oder einen nassen, kalten Waschlappen und lege Dir diesen in den Nacken.

Die Bänder rund um die Gebärmutter dehnen sich weiter und dies kann zu leichten Beschwerden im Unterleib führen. Sind die Schmerzen stark? Dann informiere Deinen Frauenarzt.
Weitere Schmerzen können dadurch entstehen, dass Du nun auf der Seite schläfst. Rücken- und Hüftschmerzen können die Folge sein. Eine einfache Abhilfe bieten Körper- oder Stillkissen: Lege Dir ein solches Kissen einfach zwischen die Beine um Hüfte und Rücken zu entlasten. Auch die Schultern können sich besser entspannen, wenn der obere Arm auf dem Kissen liegt.

Advertisements

Dein Baby in der 19. SSW

  • Nervenzellen für die Wahrnehmung bilden sich im Gehirn und ermöglichen Deinem Baby bald die Verarbeitung diverser Reize.
  • Bei Mädchen bilden sich nun schon Ovarien mit einfachen Eizellen im Uterus.
  • Lanugo Haare und Augenbrauen schmücken jetzt Babys Körper.
  • Knorpel festigen sich zu Knochen.
  • Fettgewebe und Käseschmiere bilden sich im und am Körper-

Unser Tipp

Auch wenn die Geburt noch einige Wochen hin ist, lohnt es sich, schon mal im Bekanntenkreis nachzufragen welcher Kinderarzt zu empfehlen ist. Neben der persönlichen Sympathie und dem notwendigen Vertrauen sollten auch andere Kriterien eine Rolle spielen, z.B.:

  • Säuglingssprechstunden
  • geringe Wartezeiten
  • separates Säuglingswartezimmer
  • Einstellung zu Altenativmedizin
  • langjährige Erfahrung oder aktuelle Fortbildungen
  • Sprechzeiten und Erreichbarkeit
  • Platz für Kinderwagen oder kostenloser Parkplatz vorhanden
  • Entfernung von zuhause
  • Hausbesuche im Notfall möglich?

In den ersten Lebensjahren sind neben den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen auch einige Infekte Anlass für Arztbesuche, es ist wichtig, dass Ihr Euch dort ernst genommen und gut versorgt wisst.

Advertisements
Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.